Am Ende der Ortschaft Neuhaus in Richtung Schönficht steht links auf einer kleinen Erhebung das Kriegerdenkmal. Aus der Inschrift ist ersichtlich, dass es wohl im Jahre 1920 unter der Amtszeit des damaligen Bürgermeisters von Neuhaus, Ferdinand Windschiegl errichtet wurde. Über einen Treppenaufgang kann man das aus Muschelkalksandstein gefertigte Denkmal und dessen Inschrift aus der Nähe betrachten. Genau dieser Treppenaufgang aus sogenannten Waschbetonplatten war in letzter Zeit kein Blickfang mehr. Nun haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes den Aufgang und den Vorbereich des Denkmals neu in Granit gestaltet, zur Straßenseite wurde zudem neu bepflanzt. Zeitnah soll nun auch die Schrift nachgebessert werden. Die Umgestaltung erfolgte im Benehmen mit OWV-Denkmalwart Bernhard Riebl. Riebl hatte bereits in den vergangenen Jahren immer wieder kleinere Schönheitsreparaturen am Kriegerdenkmal vorgenommen. Bürgermeister Karlheinz Budnik und Dritte Bürgermeisterin Brigitte Kreinhöfner dankten „ihren“ Jungs vom Bauhof für die wunderbare Gestaltung der Gedächtnisstätte, die bereits an die Gefallenen des Marktes Neuhaus im Krieg von 1870/71 erinnert.