Aufgrund ihrer Lage wird eine weitere Baustelle im Stadtbereich derzeit wenig wahrgenommen. Der Bau der Halle für die künftige Klärschlammpresse hat begonnen, die Stahlhalle wird derzeit durch die Firma Aumer, die eine Zweigsitz im Industriegebiet in Neuhaus unterhält, auf dem Gebiet der Kläranlage in Windischeschenbach errichtet. Die Halle wurde von ihrer Ausrichtung her so angepasst, dass auf den Dachflächen eine Photovoltaikanlage installiert werden kann und auch wird. Gleichzeitig wird auch Photovoltaik auf bereits bestehenden Gebäuden installiert. Der so mit Sonnenenergie erzeugte Strom wird voll auf der Kläranlage eingespeist und dort verbraucht. Da die Kläranlage permanent Strom benötigt, wird so der komplett erzeugte Strom auch direkt vor Ort genutzt. Aber nicht nur der Stromverbrauch ist der Grund für die Errichtung einer neuen Halle, der Hauptgrund liegt in der Neuinstallation einer eigenen Klärschlammpresse. Künftig wird anfallender Klärschlamm vor Ort gepresst, kontinuierlich je nach Anfall. Die Stadt ist daher künftig von Fremdfirmen und deren Preisgestaltung unabhängig. Die Maßnahme wird mit einer großzügigen Förderung des Freistaates Bayern, betreut durch das Wasserwirtschaftsamt Weiden, unterstützt.