Seit nunmehr 20 Jahren gehört das „Eschawecka“ Weihnachtsstandl zur festen Tradition in der Adventszeit in Windischeschenbach. Mit Ausnahme der Corona-Zeit wurden alljährlich am Rathaus Bratwürste und Glühwein angeboten – stets mit dem Ziel, den Erlös einem guten Zweck zukommen zu lassen.
An den insgesamt zehn Öffnungstagen im vergangenem Advent beteiligten sich 14 Gruppen und Verbände am Betrieb des Standls. Dabei wurden rund 320 Liter Glühwein ausgeschenkt und 98 Kilogramm Bratwürste verkauft. Der erwirtschaftete Erlös wurde erneut vollständig für soziale Zwecke gespendet. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf zwei Einrichtungen in Windischeschenbach: das Haus St. Elisabeth sowie die Wohngruppe St. Benedikt.
Im Rahmen einer kurzen Feierstunde bedankte sich Bürgermeister Karlheinz Budnik (3. v. l.) bei den engagierten Vereinen und Verbänden für ihren langjährigen Einsatz. In Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern der Standlbetreiber und Organisatorin Sandra Henkens (links) übergab er jeweils eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an Herrn Peter Wasel (4. v. l.) vom Haus St. Elisabeth sowie an Herrn Andreas Stumpe (5. v.l.) von der Wohngemeinschaft St. Benedikt.
Beide Empfänger bedankten sich sehr herzlich für die großzügige Unterstützung und betonten die Bedeutung solcher Spenden für ihre tägliche Arbeit. Das „Eschawecka“ Weihnachtsstandl zeigt damit einmal mehr, wie gelebtes Ehrenamt und starkes Gemeinschaftsgefühl vor Ort nachhaltig Gutes bewirken können.