Was im Jahr 2021 mit einer Anregung von Schülerinnen und Schülern im Stadtrat begann, wird nun Wirklichkeit: Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Startschuss für den Bau des neuen Pumptracks in Windischeschenbach gefallen. Damit erhält die Stadt eine neue und attraktive Freizeiteinrichtung, die insbesondere Kindern und Jugendlichen eine zusätzliche Möglichkeit für Sport, Bewegung und gemeinsames Erleben bieten soll.
Die Vorgeschichte des Projekts reicht bis zum 14. Juli 2021 zurück. Damals waren Schülerinnen und Schüler der Mittelschule zu Gast in einer Sitzung des Stadtrates und trugen den Wunsch nach einer altersgerechten Freizeiteinrichtung für Jugendliche vor. Eine solche Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig einen Treffpunkt mit Gleichaltrigen zu haben, fehlte bislang in Windischeschenbach.
„Wenn heute hier der erste Spaten gestochen wird, dann ist das der vorläufige Höhepunkt einer Geschichte, die bereits im Jahr 2021 begonnen hat“, erinnerte Bürgermeister Karlheinz Budnik beim Spatenstich an die Anfänge des Projekts. Besonders erfreulich sei, dass aus einer Idee und einem Wunsch junger Menschen nun eine konkrete Freizeiteinrichtung werde. „Vor mehr als fünf Jahren wurde aus einer Idee junger Menschen ein Auftrag an die Stadt. Heute wird daraus sichtbar ein Stück neue Infrastruktur für unsere Jugend.“
Der Weg bis zum Baubeginn war allerdings nicht ganz kurz. Neben der Planung waren umfangreiche Prüfungen und Genehmigungsverfahren erforderlich. Unter anderem wurde eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt, um mögliche Beeinträchtigungen der Fauna auszuschließen. Darüber hinaus erfolgte eine schalltechnische Untersuchung, um die Auswirkungen auf die nächstgelegene Wohnbebauung möglichst gering zu halten. Nach Abschluss der erforderlichen Verfahren kann das Projekt nun umgesetzt werden.
Auch bei der Finanzierung konnte das Vorhaben auf mehrere Säulen gestellt werden. Die eigentliche Baumaßnahme wurde für gut 188.500 Euro vergeben. Aus dem LEADER-Programm erhält die Stadt eine Förderung von 110.000 Euro. Der örtliche Radsportverein Concordia beteiligt sich mit 10.000 Euro. Weitere 4.000 Euro kamen über ein Crowdfunding in Zusammenarbeit mit der VR Bank Weiden zusammen. Gerade die Unterstützung aus der Bevölkerung zeigt, dass das Projekt in Windischeschenbach auf breite Zustimmung und Unterstützung stößt.
Bürgermeister Budnik dankte allen Beteiligten und Unterstützern, die zur Verwirklichung des Projekts beigetragen haben. Besonders hob er das Engagement der Concordia hervor, die sich nicht nur finanziell, sondern auch als sportlicher Partner in das Projekt einbringt. Sein Dank galt ebenso den Unterstützern des Crowdfundings, dem Stadtrat sowie den Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Stellvertretend nannte er Projektleiter Johann Würschinger und Katrin Stangl, die den Spatenstich organisatorisch vorbereitet hatte.
Zum offiziellen Baubeginn waren neben Bürgermeister Budnik die Mitglieder des Stadtrates, Projektleiter Johann Würschinger, der neue Schulleiter der Grund- und Mittelschule Holger Popp, Vertreter des Radsportvereins Concordia sowie Levin Damm als Vertreter der ausführenden Firma anwesend.
Gerade die Verbindung zu den jungen Menschen sei für das Projekt von besonderer Bedeutung, betonte Budnik. Der Pumptrack solle nicht lediglich eine Sportanlage sein, sondern auch ein neuer Treffpunkt werden. „Ich wünsche mir, dass hier künftig nicht nur gefahren und trainiert wird, sondern dass ein Ort entsteht, an dem Bewegung, Sport und Gemeinschaft zusammenkommen.“
Mit dem gemeinsamen Spatenstich ist nun der Startschuss für die Bauarbeiten gefallen. Aus der Anregung von Jugendlichen, die vor mehr als fünf Jahren den Mut hatten, ihr Anliegen im Stadtrat vorzutragen, wird damit Schritt für Schritt Realität. Die Stadt Windischeschenbach schafft damit eine neue Möglichkeit für sportliche Freizeitgestaltung und zugleich einen attraktiven Treffpunkt für die junge Generation.